Freitags „High Noon“ standen alle 7 parat zur Proberunde, die Ersatzspielerin Beth sogar mit Chauffeur und Caddy. Schon kurze Zeit später war uns klar: hier brauchen wir vor allem eins: Kondition.

Als am nächsten Morgen beim Frühstück feststand, dass sich niemand verletzt oder den Magen verdorben hatte, konnten wir unsere Ersatzdame mit Dank entlassen, die dann mit ihrem Jacques den benachbarten Gröbernhof attackiert hat.

Der Rest der Mohikaner (Ulla, Christina, Véronique, Giselle, Andrea und Susi) hat sich ins Getümmel gestürzt, die beiden, welche die Clubmeisterschaft so total verhauen hatten (Ulla und Giselle) mit gehörig Bammel.

Nachdem wir zu Abschlag 7 die gefühlte Höhe des Matterhorns erklommen haben, geht’s im freien Fall wieder bergab. Im Vergleich dazu fühlt sich eine Runde in Rickenbach an wie ein Spaziergang auf der Bundesgartenschau. Die letzten Bahnen sind dann etwas flacher, dafür grinst uns an jedem Loch ein fröhlicher Frosch an, wenn wieder ein Ball in seinem Wohnzimmer gelandet ist (4 Stück allein von mir an Loch 12!).

Dazu kommt, dass die Maschinerie des externen Greenkeeper-Services dem Platz extreme Schäden zugefügt hat, die jetzt dick gesandet sind (2 Schlägerlängen besser legen, sogar im Semi-Rough!!). Dadurch kann man keine Fahne taktisch angreifen, weil alle kurz gespielten Bälle wie in einem Bunker – patsch – hängen bleiben. Man muss also die briefmarkengrossen Grüns direkt anspielen, die knallhart sind und nicht „beissen“. Darum haben sie viele unserer Punkte unverdaut geschluckt.

Aber: wir haben trotz miserablen Spiels den 3. Platz verteidigt, und ich glaube, nach einer krankheits- (Gaby) und unfall- (Senta) geplagten Saison dürfen wir damit zufrieden sein. Von dort aus werden wir im kommenden Jahr angreifen. Detaillierte Zahlen können ja den beiliegenden Ergebnislisten entnommen werden.

Um aber auch noch etwas Positives zum Ausflug nach Ortenau zu sagen: das Wetter war weit weniger schlimm als vorhergesagt, das AK50-Essen bei Giovanni, dem Clubhauswirt, sehr gut (italienisches Vorspeisenbuffet, diverse Pizze à discrétion und Tiramisu), und unsere Bleibe im Hotel Adler hervorragend.

Jetzt freuen wir uns auf das Jahresabschluss-Turnier der Mannschaften am 21. Oktober, und weil da alle Ursulas Namenstag haben, werden wir sicherlich ganz besonders gut spielen.

Ulla Frei

Captain AK 50

Ergebnisse

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