Golf und Natur

3
Mai

Projekt: “Lebensraum Golfplatz – Wir fördern Artenvielfalt”

Artenschutz- kleines Helmkraut, eine echte Hotzenwälderin!

Der Golfplatz übernimmt die Patenschaft für das stark gefährdete kleine Helmkraut (Scutellaria minor), welches auf Nasswiesen und Niedermooren vorkommt und auf unserem Golfplatz ein Rückzugsgebiet gefunden hat.

Aus diesem Grund fand eine Zusammenarbeit mit dem Schwarzwaldverein “Vorderer Hotzenwald” statt, welcher uns fachlich betreute. In 2019 wurde Saatgut gewonnen und mit der örtlichen Wildstaudengärtnerei Hof-Berggarten eine Nachzucht gestartet. Diese Ex-Situ Kultur wurde im Frühjahr an einem Schaugraben ausgebracht. Des Weiteren wurde eine Info-Tafel über den wertvollen Lebensraum “Nasswiesen” entwickelt und aufgestellt, mit dem Ziel, den wertvollen Lebensraum und die kleine Pflanze bekannter zu machen. Unterstützung erhielten wir auch vom Artenschutzbeauftragten des Regierungspräsidiums Stuttgarts. Der Artenschutzbeauftrage unterstützte uns bei der Optimierung des Mähregimes für diese Art. Artenschutz kann nur in einer echten Zusammenarbeit der Partner vor Ort und einer fachlichen Beratung mit den Behörden gelingen.

2
Mai

Wir fördern Artenvielfalt

Zusammen mit weiteren 54 Golfanlagen in Baden-Württemberg engagieren wir uns mit dem Projekt “Lebensraum Golfplatz”, mit zahlreichen Maßnahmen für die Förderung und den Erhalt der Artenvielfalt in unserem Land. Grundlage bildet eine Kooperation des Baden-Württembergischen Golfverbandes (BWGV) mit dem Umweltministerium Baden-Württemberg und dem Deutschen Golfverband (DGV).

Auf der diesjährigen CMT 2020 (© BWGV) fand die Übergabe der Projekt-Schilder “Lebensraum Golfplatz” statt. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier:

21
Aug

Springkraut-Aktion

Auf unserem Golfplatz ist das das optisch sehr attraktive drüsige Springkraut, eine einjährige Pflanze aus dem asiatischen Raum heimisch geworden. Die bis zu 2 Meter groß werdende Pflanze begeistert mit ihren weißen bis violetten Blüten viele Menschen und auch Bienen, aber unsere einheimischen Pflanzen verdrängt sie. Deshalb sind wir angehalten einer weiteren Ausbreitung entgegen zu wirken.

Fleißige Helfer aus dem Kreis unserer Mitglieder haben sich gestern trotz des schlechten Wetters getroffen und diesem hübschen «Unkraut» den Garaus gemacht. Entschlossen und tatkräftig ging es unter meiner Leitung als Umweltbeauftragten des Clubs, frisch ans Werk. Dies hat bereits Tradition hier im Club – genauso wie eine zünftige Vesper im Anschluss, spendiert vom Vorstand!

Allen Helfern sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt. Euer alljährlicher Einsatz zeigt Wirkung, es gibt jedes Jahr weniger zum Rupfen!

Martin Hohermuth